Samstag, 11. Dezember 2010
Ich schreibe nicht mehr in diesem Blog weil...
lilith2, 02:33h
mir die Kommentare dieses Bloggers zuwider sind:
prinz prospero
sheridan
zigeuner
cjn
ppaulchen
kreuzstich
ethelblack
tamerlan
pino1
pino2
fitness
pprinz
priinz
prinzz
prinzpros
tom tiefer
mummsekte
prinzich
moslaemm
mucke
picaso

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Sonntag, 5. Dezember 2010
lilith2, 22:26h
Alles beginnt mit der Sehnsucht,
immer ist im Herzen Raum für mehr
für Schöneres, für Größeres.
Das ist des Menschen Größe und Not:
Sehnsucht nach Stille, nach
Freundschaft und Liebe.
Und wo Sehnsucht sich erfüllt,
dort bricht sie noch stärker auf.
Fing nicht auch Deine
Menschwerdung, Gott,
mit dieser Sehnsucht nach dem
Menschen an?
So laß nun unsere Sehnsucht damit
anfangen, Dich zu suchen,
und lasse sie damit enden, Dich
gefunden zu haben.
Nelly Sachs
immer ist im Herzen Raum für mehr
für Schöneres, für Größeres.
Das ist des Menschen Größe und Not:
Sehnsucht nach Stille, nach
Freundschaft und Liebe.
Und wo Sehnsucht sich erfüllt,
dort bricht sie noch stärker auf.
Fing nicht auch Deine
Menschwerdung, Gott,
mit dieser Sehnsucht nach dem
Menschen an?
So laß nun unsere Sehnsucht damit
anfangen, Dich zu suchen,
und lasse sie damit enden, Dich
gefunden zu haben.
Nelly Sachs
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Sonntag, 29. August 2010
lilith2, 18:28h
Wenn du noch da bist, wenn in diesem Dunkel
noch eine Stelle ist, an der dein Geist
empfindlich mitschwingt auf den flachen Schallwelln,
die eine Stimme, einsam in der Nacht,
aufregt in eines hohen Zimmers Strömung:
So hör mich: hilf mir. Sieh, wir gleiten so,
nicht wissend wann, zurück aus unserm Fortschritt
in irgendwas, was wir nicht meinen; drin
wir uns verfangen wie in einem Traum
und drin wir sterben, ohne zu erwachen.
Aus „Requiem“ von Rainer Maria Rilke
noch eine Stelle ist, an der dein Geist
empfindlich mitschwingt auf den flachen Schallwelln,
die eine Stimme, einsam in der Nacht,
aufregt in eines hohen Zimmers Strömung:
So hör mich: hilf mir. Sieh, wir gleiten so,
nicht wissend wann, zurück aus unserm Fortschritt
in irgendwas, was wir nicht meinen; drin
wir uns verfangen wie in einem Traum
und drin wir sterben, ohne zu erwachen.
Aus „Requiem“ von Rainer Maria Rilke
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