Donnerstag, 27. Dezember 2007
Manuskript des Mitternachtslied
lilith2, 02:18h
Oh Mensch! Gib acht!
Was spricht die tiefe Mitternacht?
"Ich schlief, ich schlief-,
Aus tiefem Traum bin ich erwacht:-
Die Welt ist tief und tiefer als der Tag gedacht.
Tief ist ihr Weh-
Lust, tiefer noch als Herzeleid:
Weh spricht: Vergeh!
Doch alle Lust will Ewigkeit-,
Will tiefe, tiefe Ewigkeit!"
Friedrich Nietzsche (1844 -1900)
Was spricht die tiefe Mitternacht?
"Ich schlief, ich schlief-,
Aus tiefem Traum bin ich erwacht:-
Die Welt ist tief und tiefer als der Tag gedacht.
Tief ist ihr Weh-
Lust, tiefer noch als Herzeleid:
Weh spricht: Vergeh!
Doch alle Lust will Ewigkeit-,
Will tiefe, tiefe Ewigkeit!"
Friedrich Nietzsche (1844 -1900)
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langheimschlacht,
Freitag, 28. Dezember 2007, 00:51
Dies sagt Guy Baron de Lambermont
Ein Blog unter dem Titel TODESSEHNSUCHT verwirrt
mich sehr. Zwei Freunde von mir sind dieser Sucht
gefolgt - also bekomme ich Gänsehaut.
Bleibt hier, ich bitte Euch, bleibt hier und folgt
nicht dieser Sucht. Es gibt das Leben nur einmal.
Dies sagt
Guy Baron de Lambermont
Antwerpen
mich sehr. Zwei Freunde von mir sind dieser Sucht
gefolgt - also bekomme ich Gänsehaut.
Bleibt hier, ich bitte Euch, bleibt hier und folgt
nicht dieser Sucht. Es gibt das Leben nur einmal.
Dies sagt
Guy Baron de Lambermont
Antwerpen
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lilith2,
Freitag, 28. Dezember 2007, 01:23
Der Titel soll kein Aufruf sein, seiner Sehnsucht zu folgen! Aber wenn man diese Sehnsucht manchmal ganz stark spürt, dann ist es wichtig, ihr auch Ausdruck zu geben - sonst erdrückt einen dies Gefühl. Es gibt dann nichts Schlimmeres, als wenn überall gute Laune gefordert wird und man ständig lächeln soll.
Genauso, wie man seiner Freude und seiner Lust Raum geben muß, müssen auch die dunklen Gefühle Raum bekommen.
Es beeidruckt mich aber schon, daß jemand Angst um diejenigen hat, die sich manchmal nach dem Tode sehnen. Immer öfter hört man den Spruch: Tu's doch! Ich habe noch nie jemanden in dieser Hinsicht zugesprochen (im Gegenteil) und das soll hier auch nicht der Ort dafür sein. Vielleicht einfach nur ein Ort, an dem man ein bißchen jammern und klagen kann, ohne sich Vorwürfe machen zu lassen.
Genauso, wie man seiner Freude und seiner Lust Raum geben muß, müssen auch die dunklen Gefühle Raum bekommen.
Es beeidruckt mich aber schon, daß jemand Angst um diejenigen hat, die sich manchmal nach dem Tode sehnen. Immer öfter hört man den Spruch: Tu's doch! Ich habe noch nie jemanden in dieser Hinsicht zugesprochen (im Gegenteil) und das soll hier auch nicht der Ort dafür sein. Vielleicht einfach nur ein Ort, an dem man ein bißchen jammern und klagen kann, ohne sich Vorwürfe machen zu lassen.
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lilith2,
Freitag, 28. Dezember 2007, 01:56
Welche Frau hat er denn geachtet? (Außer der Mutter natürlich, die hat (früher) jeder geachtet). Gibt es eigentlich irgendwelche Briefwechsel?
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lilith2,
Freitag, 28. Dezember 2007, 02:07
Woher weißt Du das alles? Wer ist Lou Salomé? Kann man das Bild irgendwo im Internet finden?
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lilith2,
Freitag, 28. Dezember 2007, 02:33
Das er sich selbst meinte, mit dem Schwachen, hatte ich mir auch schon gedacht, denn letztendlich hat er ja seine letzten 12 Jahre in einem Hospital verbracht.
Du sagst, daß Du über Hesse zu ihm gekommen bist. Ich habe bei Hesse noch nie etwas über Nietzsche gelesen. Ich habe dort die Namen Spinoza, Kierkegaard und Meister Eckehardt kennengelernt und das hat mich dann neugierig gemacht.
Allerdings komme ich mir jetzt ein wenig wie eine Hochstaplerin vor, denn ich habe erst vor kurzem angefangen, mich ein bißchen in Philosophie weiterzubilden. Wenn Nietzsche Schwäche verachtet, so ist es bei mir die Dummheit, die ich gern untergehen lassen möchte. Aber immer wieder gibt es Verlockungen, wie dumme Fernsehserien, die so blöd sind, daß einem so richtig schön eine Gänsehaut über den Rücken läuft - noch viel mehr als bei Gruselfilmen, für die ich auch noch anfällig bin. Das ist ein bißchen so wie früher auf dem Jahrmarkt, wo man sich besonderes häßliche, dicke oder sonst-was-für Menschen angesehen hat. Jetzt wird das durch RTL und SAT 1 ersetzt. Mindestens genauso schön schaurig!
Du sagst, daß Du über Hesse zu ihm gekommen bist. Ich habe bei Hesse noch nie etwas über Nietzsche gelesen. Ich habe dort die Namen Spinoza, Kierkegaard und Meister Eckehardt kennengelernt und das hat mich dann neugierig gemacht.
Allerdings komme ich mir jetzt ein wenig wie eine Hochstaplerin vor, denn ich habe erst vor kurzem angefangen, mich ein bißchen in Philosophie weiterzubilden. Wenn Nietzsche Schwäche verachtet, so ist es bei mir die Dummheit, die ich gern untergehen lassen möchte. Aber immer wieder gibt es Verlockungen, wie dumme Fernsehserien, die so blöd sind, daß einem so richtig schön eine Gänsehaut über den Rücken läuft - noch viel mehr als bei Gruselfilmen, für die ich auch noch anfällig bin. Das ist ein bißchen so wie früher auf dem Jahrmarkt, wo man sich besonderes häßliche, dicke oder sonst-was-für Menschen angesehen hat. Jetzt wird das durch RTL und SAT 1 ersetzt. Mindestens genauso schön schaurig!
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lilith2,
Freitag, 28. Dezember 2007, 13:41
Hallo Prinz,
habe ich Alzheimer? Irgendwie fehlen beim letzen Kommentar zwei Sätze! Oder Selbst-Zensur? Ich fahre jetzt für ein Paar Tage weg, Schnee suchen. Wünsche Dir einen schönen Übergang ins Neue Jahr!
P.S.: Aber das mit den verschwundenen Sätzen wundert mich!
habe ich Alzheimer? Irgendwie fehlen beim letzen Kommentar zwei Sätze! Oder Selbst-Zensur? Ich fahre jetzt für ein Paar Tage weg, Schnee suchen. Wünsche Dir einen schönen Übergang ins Neue Jahr!
P.S.: Aber das mit den verschwundenen Sätzen wundert mich!
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netzmuseum2,
Freitag, 4. Januar 2008, 01:15
Guy Baron de Lambermont II
Nein, ich habe keine Sorge, das "Todessehnsucht"
auffordert diesem "Lebensgefühl" zu folgen.
Als Verehrer der künstlerischen Leistungen des
19. Jahrhunderts, weiss ich um die "Mode". Man
trug Ringe unter den Augen, schminkte sich blass
und genoss es zu leiden.
Ein interessanter Bolg - nur wie jetzt
mit welchen Themen vernetzen?
Das Haus in Antwerpen baute mein Grossvater in
den Jahren 1904-1906 - Eine bombastische Jugendstil-Villa. Darin wohne ich bombastisch
in der Obersten Etage. Sicht über Stadt und
Schelde. Alle unteren Etagen sind unbewohnt,
unberührt seit Jahren. Man will es erhalten wie
es war. --- Ich sauge schweren süssen Rauch
in meine Lungen und sogleich füllt sich das Haus
mit Leben. Da ist ein Konzert unter mir, im Salon.
Ich höre Schumann klingen und wunderbaren Gesang.
Die Geister der gewesenen sind da.
Und meine Gefühle sind wie in:
WÜRZBURG von Max Dauthendey
In der alten Stadt wo ich geboren
Flüstert Totes stets vor meinen Ohren
Auf alten Wegen, bei jedem Schritt
Da wandern auch alte Tote mit.
Sie wollen sich nicht zur Ruhe legen
Sie müssen gemeinsam Gewesenes pflegen
Und Altgesprochenes Wiedersagend
Und Abgetanes mit sich tragend
So nahen sie Tags aus wankenden Fernen
Und starren des Nachts mit in die Laternen
Sie gehen im Winterschnee wie vor Jahren
Auf Weinachtstragen in Heeren und Scharen
Ich kann mich kaum aller Toten erwehren
Der Toten die sich da jährlich mehren
Vom Leben und seinen Äpfeln, den Roten
Seh ich den Wurm nur, den Todesboten
Doch ein Weg ist von Toten mir freigegeben
Der ist dort, wo sich zwei Augen heben
Twei Lippen locken mich zu sich fort
Und der Liebsten wortloses Wort
Zu meinen Freunden, von denen ich sprach.
Sie dachten vielleicht, die "Sehnsucht" führe
Sie "Hinüber in ein besseres, glücklicheres Sein.
Sie waren ein Paar.
Sie verschwanden ins Nichts.
Er war eine charismatische Persönlichkeit. Seinem
Tod ging eine lange Krankheit voraus. Von seiner
Familie verletzt, hatte er begonnen durch "Dieses Tor"
zu gehen. Er kannte die Diagnose, so auch die Länge
des Weges. Er gab sich der Todessehnsucht hin.
Blutsturz - So flog seine Seele davon -
Und das Drama ging weiter. Seine Freundin, Tochter
eines berühmten Architekten, war durch Wohlstand
nicht in dieser Welt zu halten. Sie wollte "Zu Ihm"
als wäre die Existenz danach völlig klar. Sie nahm zuviele Tabletten mit zuviel Rotwein ------------
GBdL
auffordert diesem "Lebensgefühl" zu folgen.
Als Verehrer der künstlerischen Leistungen des
19. Jahrhunderts, weiss ich um die "Mode". Man
trug Ringe unter den Augen, schminkte sich blass
und genoss es zu leiden.
Ein interessanter Bolg - nur wie jetzt
mit welchen Themen vernetzen?
Das Haus in Antwerpen baute mein Grossvater in
den Jahren 1904-1906 - Eine bombastische Jugendstil-Villa. Darin wohne ich bombastisch
in der Obersten Etage. Sicht über Stadt und
Schelde. Alle unteren Etagen sind unbewohnt,
unberührt seit Jahren. Man will es erhalten wie
es war. --- Ich sauge schweren süssen Rauch
in meine Lungen und sogleich füllt sich das Haus
mit Leben. Da ist ein Konzert unter mir, im Salon.
Ich höre Schumann klingen und wunderbaren Gesang.
Die Geister der gewesenen sind da.
Und meine Gefühle sind wie in:
WÜRZBURG von Max Dauthendey
In der alten Stadt wo ich geboren
Flüstert Totes stets vor meinen Ohren
Auf alten Wegen, bei jedem Schritt
Da wandern auch alte Tote mit.
Sie wollen sich nicht zur Ruhe legen
Sie müssen gemeinsam Gewesenes pflegen
Und Altgesprochenes Wiedersagend
Und Abgetanes mit sich tragend
So nahen sie Tags aus wankenden Fernen
Und starren des Nachts mit in die Laternen
Sie gehen im Winterschnee wie vor Jahren
Auf Weinachtstragen in Heeren und Scharen
Ich kann mich kaum aller Toten erwehren
Der Toten die sich da jährlich mehren
Vom Leben und seinen Äpfeln, den Roten
Seh ich den Wurm nur, den Todesboten
Doch ein Weg ist von Toten mir freigegeben
Der ist dort, wo sich zwei Augen heben
Twei Lippen locken mich zu sich fort
Und der Liebsten wortloses Wort
Zu meinen Freunden, von denen ich sprach.
Sie dachten vielleicht, die "Sehnsucht" führe
Sie "Hinüber in ein besseres, glücklicheres Sein.
Sie waren ein Paar.
Sie verschwanden ins Nichts.
Er war eine charismatische Persönlichkeit. Seinem
Tod ging eine lange Krankheit voraus. Von seiner
Familie verletzt, hatte er begonnen durch "Dieses Tor"
zu gehen. Er kannte die Diagnose, so auch die Länge
des Weges. Er gab sich der Todessehnsucht hin.
Blutsturz - So flog seine Seele davon -
Und das Drama ging weiter. Seine Freundin, Tochter
eines berühmten Architekten, war durch Wohlstand
nicht in dieser Welt zu halten. Sie wollte "Zu Ihm"
als wäre die Existenz danach völlig klar. Sie nahm zuviele Tabletten mit zuviel Rotwein ------------
GBdL
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lilith2,
Montag, 21. Januar 2008, 02:24
Das Gedicht von Max Dauthendey kannte ich noch nicht und es ist anders als diejenigen, die ich kenne und die meist von Sinnlichkeit und Liebe handeln. Es ist auch wesentlich einfacher geschrieben.
Ich glaube nicht, daß es sich bei Todessehnsucht um eine Mode aus früheren Zeiten handelt. Diese Sehnsucht gibt es immer noch. Allerdings wird sie heute wesentlich härter und agressiver ausgedrückt, oftmals in Musik, die ziemlich hart und ungeschönt ist. Die zarten und andeutungsvollen Töne sind ja nun mal auch ziemlich aus der Mode gekommen.
Auf jeden Fall vielen Dank für Ihren Beitrag!
Ich glaube nicht, daß es sich bei Todessehnsucht um eine Mode aus früheren Zeiten handelt. Diese Sehnsucht gibt es immer noch. Allerdings wird sie heute wesentlich härter und agressiver ausgedrückt, oftmals in Musik, die ziemlich hart und ungeschönt ist. Die zarten und andeutungsvollen Töne sind ja nun mal auch ziemlich aus der Mode gekommen.
Auf jeden Fall vielen Dank für Ihren Beitrag!
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ppaulchen,
Montag, 21. Januar 2008, 03:00
Ist das denn wirklich eine reale Todessehnsucht oder ist das eher eine romantisch-lyrische Grundhaltung, ein Liebäugeln mit dem Ungewissen, eine Sehnsucht nach dem Dunklen, Beängstigenden, Unkontrollierbaren, was sich da als Mode durch die Zeiten webt? Ich glaube, wenn es wirklich ums nackte Leben ginge, da würde mancher gruftige Gothicfreak ganz schön ins Schwitzen kommen ...
Hier mal ein Text von meiner Gothic-Homepage aus der "schwarzromantischen Liebeslyrik":
Grabgesang
Ich hab die ganze Nacht
an deinem Grab gewacht.
Ich hab gebetet und geflucht,
Ich hab geweint und sehr gelacht,
in jeder Wolke hab ich dich gesucht,
und immer nur an dich gedacht.
Ich hab dir all mein Leid erzählt,
hab dich geliebt, hab dich gequält.
Du warst mein Schicksal, zugefallnes Glück,
es ist zu Ende, du kehrst nie zurück.
© PP
Hier mal ein Text von meiner Gothic-Homepage aus der "schwarzromantischen Liebeslyrik":
Ich hab die ganze Nacht
an deinem Grab gewacht.
Ich hab gebetet und geflucht,
Ich hab geweint und sehr gelacht,
in jeder Wolke hab ich dich gesucht,
und immer nur an dich gedacht.
Ich hab dir all mein Leid erzählt,
hab dich geliebt, hab dich gequält.
Du warst mein Schicksal, zugefallnes Glück,
es ist zu Ende, du kehrst nie zurück.
© PP
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lilith2,
Donnerstag, 24. Januar 2008, 13:07
Kann sein, daß Du Recht hast, aber vielleicht vermischt sich auch beides. Wenn man sich manchmal nach dem Tod sehnt, dann neigt man vielleicht auch zur Verklärung. Der Tod verspricht Erleichterung und Befreiung von dem Leiden. Außerdem ist der Tod in unserer jetzigen lauwarmen Welt etwas Existentielles, etwas, was noch nicht irgendwo kopiert oder inszeniert wurde. Kennst Du den Bildband "Und alle Lust will Ewigkeit" von Islode Ohlbaum? Das sind Fotos von alten Grabstätten und man traut da wirklich seinen Augen nicht, wie hocherotisch da der Tod in den Grabskulpturen dargestellt wird. Zu jedem Foto gibt es Gedichte, das Buch ist ein Genuß.
Ich bin ja leider PC-Analphabetin, aber ich werde trotzdem mal versuchen, ein Foto einzucannen und dann in den Blog zu setzen. Drück mir mal die Daumen, daß ich das schaffe.
Ich bin ja leider PC-Analphabetin, aber ich werde trotzdem mal versuchen, ein Foto einzucannen und dann in den Blog zu setzen. Drück mir mal die Daumen, daß ich das schaffe.
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ppaulchen,
Donnerstag, 24. Januar 2008, 19:48
Isolde Ohlbaum kenn ich vom Suhrkampverlag, die war doch für die Umschlaggestaltung der Taschenbücher verantwortlich. Oder verwechsel ich da was? Seitdem ich nicht mehr trinke, bringt mein Hirn ja alles durcheinander. Ja, von dem Buch habe ich schon gehört, es aber noch nie in der Hand gehalten. Das muss ich natürlich auch unbedingt haben.
Ich kenne in dieser Beziehung nur Simon Marsden und habe auch einen Bildband von ihm. Ich kenne eine Sehnsucht nach dem Tod, die konkret diese Tür aufstoßen möchte und ich kenne eine Todessehnsucht, die zwar mit diesem Gedanken spielt, aber niemals den Schritt in die Tod wagen würde. Das sind zwei völlig verschiedene Dinge, die doch so gleich klingen.
Hermann Hesse hat mal gesagt, dass er der typische Selbstmörder ist und dann betont, dass der typische Selbstmörder ständig mit dem Gedanken des Selbstmordes spielt, aber sich niemals umbringt. Umbringen tun sich oft Leute, von denen man es nie geahnt hätte, die nie darüber geredet haben, bei denen einfach die spontane Zuspitzung der Situation eine Sehnsucht nach dem Tod entstehen lies, der sie folgten.
Ich hab auf zwei Extreme vereinfacht, was natürlich komplexer ist, aber ich glaube es gibt diese zwei Typen der Hinwendung zum Tod: Der Typ, der sich damit denker- und spielerisch auseinandersetzt und der Typ, der konkret keinen anderen Ausweg mehr sieht und es früher oder später wahr macht.
Ich kenne auch Leute, die sich schwarz kleiden und gerne ihre Nächte auf Friedhöfen verbringen, einige von ihnen haben ein selbstzerstörerisches Verhalten, Borderline, Ritzen usw., eröffnen schwarze Homepages, die triggern können, aber, da bin ich mir ganz sicher: Sie bringen sich niemals um, dazu hängen sie zu sehr am Leben, lieben sich selbst zu sehr, ja, sind eigentlich Egomanen, die sich so Aufmerksamkeit erkaufen wollen.
Also, ich bin ja auch nicht Gott und falls ich was falsch sehe, bitte ich um Nachsicht, aber ich hab wirklich versucht, mir ein Bild zu machen. Und einmal war ich auch alleine nächtens auf dem Friedhof, aber frag nicht wie, es war eine Bieridee und ich hatte ein riesiges Brotmesser in der Innentasche. Erstaunt hat mich, wie hell ein Friedhof um Mitternacht erleuchtet ist. Man hat wirklich die Illusion, auf jedem Grab würden die Seelen der Verstorbenen sitzen.
All die kleinen Grablichter sieht man in der Dunkelheit erst hell erglühen. Der ganze Friedhof taghell. Das hab ich mir kurz angesehen und bin dann wieder nachhause und hab erstmal ein Beruhigungsbier getrunken und meine Horrorlektüre weitergelesen. Aber so ein Experiment wollte ich immer schon mal machen. Warum im Rausch? Weil ich eigentlich Angst vor Toten habe, vor Toten und vor Spinnen ... bbbrrrrr
Ich kenne in dieser Beziehung nur Simon Marsden und habe auch einen Bildband von ihm. Ich kenne eine Sehnsucht nach dem Tod, die konkret diese Tür aufstoßen möchte und ich kenne eine Todessehnsucht, die zwar mit diesem Gedanken spielt, aber niemals den Schritt in die Tod wagen würde. Das sind zwei völlig verschiedene Dinge, die doch so gleich klingen.
Hermann Hesse hat mal gesagt, dass er der typische Selbstmörder ist und dann betont, dass der typische Selbstmörder ständig mit dem Gedanken des Selbstmordes spielt, aber sich niemals umbringt. Umbringen tun sich oft Leute, von denen man es nie geahnt hätte, die nie darüber geredet haben, bei denen einfach die spontane Zuspitzung der Situation eine Sehnsucht nach dem Tod entstehen lies, der sie folgten.
Ich hab auf zwei Extreme vereinfacht, was natürlich komplexer ist, aber ich glaube es gibt diese zwei Typen der Hinwendung zum Tod: Der Typ, der sich damit denker- und spielerisch auseinandersetzt und der Typ, der konkret keinen anderen Ausweg mehr sieht und es früher oder später wahr macht.
Ich kenne auch Leute, die sich schwarz kleiden und gerne ihre Nächte auf Friedhöfen verbringen, einige von ihnen haben ein selbstzerstörerisches Verhalten, Borderline, Ritzen usw., eröffnen schwarze Homepages, die triggern können, aber, da bin ich mir ganz sicher: Sie bringen sich niemals um, dazu hängen sie zu sehr am Leben, lieben sich selbst zu sehr, ja, sind eigentlich Egomanen, die sich so Aufmerksamkeit erkaufen wollen.
Also, ich bin ja auch nicht Gott und falls ich was falsch sehe, bitte ich um Nachsicht, aber ich hab wirklich versucht, mir ein Bild zu machen. Und einmal war ich auch alleine nächtens auf dem Friedhof, aber frag nicht wie, es war eine Bieridee und ich hatte ein riesiges Brotmesser in der Innentasche. Erstaunt hat mich, wie hell ein Friedhof um Mitternacht erleuchtet ist. Man hat wirklich die Illusion, auf jedem Grab würden die Seelen der Verstorbenen sitzen.
All die kleinen Grablichter sieht man in der Dunkelheit erst hell erglühen. Der ganze Friedhof taghell. Das hab ich mir kurz angesehen und bin dann wieder nachhause und hab erstmal ein Beruhigungsbier getrunken und meine Horrorlektüre weitergelesen. Aber so ein Experiment wollte ich immer schon mal machen. Warum im Rausch? Weil ich eigentlich Angst vor Toten habe, vor Toten und vor Spinnen ... bbbrrrrr
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lilith2,
Freitag, 25. Januar 2008, 00:44
Ich habe nie die von Dir beschriebenen Leute, die sich schwarz kleiden und ihre Nächte auf Friedhöfen verbringen, persönlich kennen gelernt und mir ist deren Verhalten auch sehr fremd. Alles, was sich in Massenbewegungen abspielt und was darauf zielt, sich nach außen darzustellen, hat für mich etwas Künstliches. Und alles, was erst durch eine sich nach außen abgrenzende Masse zur Geltung kommt, stößt mich ab.
Ich finde Deine Unterscheidung der zwei Selbstmordtypen sehr interessant. Allerdings gibt es – wie immer – Mischformen. Es gibt sehr wohl Menschen, die oft von Selbstmord reden und es irgendwann tatsächlich tun, so wie zum Beispiel Jean Améry. Es gibt aber tatsächlich auch die Menschen, die überhaupt keine „Kultur des Todes“ pflegen und irgendwann, für die Außenwelt sehr überraschend, ihr Leben selbst beenden. Man sollte aus dem Wunsch zu sterben keinen Kult machen. Vielleicht rührt das in unserer Gesellschaft aber auch daher, daß es den Tod praktisch nicht mehr gibt (außer im Fernsehen). Ich muß da immer an meine Reise nach Toraja auf Sulawesi denken, wo sich alles um den Tod dreht. Jeder spart sein Leben lang für die Beerdigung von sich oder von seinen Angehörigen. Und wenn Du einfach mal so nichtsahnend spazieren gehst, kann es Dir passieren, daß Dich jemand zu einer Beerdigung einläßt (könntest Du Dir das bei uns vorstellen?).
Die Sehnsucht nach dem Tod ist aber wohl doch irgend etwas Archaisches. Schon vor 600 Jahren hat Sappho gedichtet:
Tot zu sein, eine Sehnsucht...
Und den Lotus, den Tau zu sehen
An den Ufern des Acheron...
Wahrscheinlich ist es auch vielmehr eine Sehnsucht nach Frieden, nach Ruhe als wirklich die Sehnsucht nach Nicht-Existenz. Wenn es einem aber richtig dreckig geht, kann es manchmal helfen, die Gedanken anderer Schwermütiger zu lesen. Wenigstens ist man nicht allein. Wenigstens gibt es nicht nur Leute, die ständig rumkaspern. Wenigstens gibt es ja zumindest theoretisch einen Ausweg. Ein Aphorismus von Nietzsche drückt dies sehr gut aus:
Der Gedanke an Selbstmord ist ein starkes Trostmittel: Mit ihm kommt man gut über mache böse Nacht hinweg.
Ich finde Deine Unterscheidung der zwei Selbstmordtypen sehr interessant. Allerdings gibt es – wie immer – Mischformen. Es gibt sehr wohl Menschen, die oft von Selbstmord reden und es irgendwann tatsächlich tun, so wie zum Beispiel Jean Améry. Es gibt aber tatsächlich auch die Menschen, die überhaupt keine „Kultur des Todes“ pflegen und irgendwann, für die Außenwelt sehr überraschend, ihr Leben selbst beenden. Man sollte aus dem Wunsch zu sterben keinen Kult machen. Vielleicht rührt das in unserer Gesellschaft aber auch daher, daß es den Tod praktisch nicht mehr gibt (außer im Fernsehen). Ich muß da immer an meine Reise nach Toraja auf Sulawesi denken, wo sich alles um den Tod dreht. Jeder spart sein Leben lang für die Beerdigung von sich oder von seinen Angehörigen. Und wenn Du einfach mal so nichtsahnend spazieren gehst, kann es Dir passieren, daß Dich jemand zu einer Beerdigung einläßt (könntest Du Dir das bei uns vorstellen?).
Die Sehnsucht nach dem Tod ist aber wohl doch irgend etwas Archaisches. Schon vor 600 Jahren hat Sappho gedichtet:
Tot zu sein, eine Sehnsucht...
Und den Lotus, den Tau zu sehen
An den Ufern des Acheron...
Wahrscheinlich ist es auch vielmehr eine Sehnsucht nach Frieden, nach Ruhe als wirklich die Sehnsucht nach Nicht-Existenz. Wenn es einem aber richtig dreckig geht, kann es manchmal helfen, die Gedanken anderer Schwermütiger zu lesen. Wenigstens ist man nicht allein. Wenigstens gibt es nicht nur Leute, die ständig rumkaspern. Wenigstens gibt es ja zumindest theoretisch einen Ausweg. Ein Aphorismus von Nietzsche drückt dies sehr gut aus:
Der Gedanke an Selbstmord ist ein starkes Trostmittel: Mit ihm kommt man gut über mache böse Nacht hinweg.
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ppaulchen,
Freitag, 25. Januar 2008, 01:35
Ja und der Steppenwolf Harry Haller hat mit 48 Jahren beschlossen, sich mit 50 das Leben zu nehmen, so fiel ihm das Leben fortan leichter, denn egal, was passierte, er würde sich an seinem 50ten Geburtstag ja sowieso umbringen, also hinein ins Getümmel, das sich Leben nennt.
Ich denke: Wir sind eine ganze Ewigkeit tot, treten dann ins Leben wie in einen kurzen Urlaub vom Totsein, verschwinden wieder, um erneut eine Ewigkeit tot zu sein. Das Leben dauert also eine ganz kurze Spanne, eigentlich sind wir Eintagsfliegen. Ich genieße jede Minute, jede Sekunde meines Lebens. Und wer so stark leidet, dass ihm der Tod als Gnade erscheint, der soll sich halt das Leben nehmen dürfen.
Und warum nicht ein wenig ausgelassen sein, ein wenig rumkaspern, wie du es abwertend benennst? Wenn das Leben so schlimm ist, dann hat man ja richtiggehend die Pflicht zum "rumkaspern" und außerdem geht mit Humor alles besser. Miesmachen gilt nicht und selbst der Steppenwolf Harry hat seine Depression überwunden und fand die Lösung im Humor: Einmal würde ich das Figurenspiel besser spielen. Einmal würde ich das Lachen lernen.
Ich denke: Wir sind eine ganze Ewigkeit tot, treten dann ins Leben wie in einen kurzen Urlaub vom Totsein, verschwinden wieder, um erneut eine Ewigkeit tot zu sein. Das Leben dauert also eine ganz kurze Spanne, eigentlich sind wir Eintagsfliegen. Ich genieße jede Minute, jede Sekunde meines Lebens. Und wer so stark leidet, dass ihm der Tod als Gnade erscheint, der soll sich halt das Leben nehmen dürfen.
Und warum nicht ein wenig ausgelassen sein, ein wenig rumkaspern, wie du es abwertend benennst? Wenn das Leben so schlimm ist, dann hat man ja richtiggehend die Pflicht zum "rumkaspern" und außerdem geht mit Humor alles besser. Miesmachen gilt nicht und selbst der Steppenwolf Harry hat seine Depression überwunden und fand die Lösung im Humor: Einmal würde ich das Figurenspiel besser spielen. Einmal würde ich das Lachen lernen.
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lilith2,
Freitag, 25. Januar 2008, 01:43
Ums Dürfen geht es mir nicht. Ich habe schon einige Menschen durch eigene Hand sterben sehen und ich habe auch schon erlebt, daß Menschen ihre Lebenslust nach einem Selbstmordversuch wiedergefunden haben. Aber wenn Deine Theorie vom Leben als kurzem Urlaub vom Tod stimmt, dann erklärt das vielleicht die Sehnsucht mancher Menschen. Die wollen einfach nur wieder dahin, wo sie eigentlich zuhause sind.
Ich genieße nicht jede Sekunde meines Lebens, aber es gibt und gab dennoch viele, viele Sekunden des Genusses. Ich bin dabei, mich an diesen Wechsel zu gewöhnen und beides zu akzeptieren, so wie Harry Haller eben auch....
Ich genieße nicht jede Sekunde meines Lebens, aber es gibt und gab dennoch viele, viele Sekunden des Genusses. Ich bin dabei, mich an diesen Wechsel zu gewöhnen und beides zu akzeptieren, so wie Harry Haller eben auch....
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ppaulchen,
Freitag, 25. Januar 2008, 01:53
Ob das Leben ein Genuss sein muss, weiß ich nicht. Es ist ja eher ein Fressen und Gefressenwerden und angesichts der Kriege und anderen Grausamkeiten, kann man es ja nur im Kleinen und trotz seiner Widrigkeiten genießen. Also wenn es sowieso nicht soviel bedeutet, warum es nicht als Spiel sehen, als grausames, als unbarmherziges, aber als Spiel, das jeden Moment sowieso enden kann?
Ich bin natürlich auch christlich erzogen und habe einen gewissen Respekt vor dem Leben verinnerlicht. Und wenn es mir selbst nicht viel bedeutet, kann ich meinem Leben immer noch einen Sinn geben, indem ich eine Gabe weiterentwickle, mir ein Ziel setze oder indem ich anderen Menschen helfe, dass sie es leichter haben.
Auf der anderen Seite kann ich mich trotz Empathie nicht wirklich in einen anderen Menschen hineinversetzen. Jeder Mensch ist anders und es mag Dinge zwischen Himmel und Erden geben, die ich nicht nachvollziehen kann. Deshalb bitte ich um Abbitte, wenn meine Worte etwas zu einseitig klingen. Wenn es mir schlecht geht, kommen mir auch so Gedanken, dass ich mir vorstelle und überlege, wie ich am Besten aus dem Leben scheiden könnte ohne zu Leiden.
Wie oft sah ich mich schon auf einer Brücke stehen und ins kalte dunkle Wasser unter mir schauen. Wie oft stellte ich mir alle Möglichkeiten vor, wie das dann wäre nach dem Sprung. Aber eigentlich verdränge ich das, rede nicht darüber und möchte ja auch ein Mutmacher sein, eine starke Hand, die anderen Halt bietet usw.
Sterben
Manche sterben früh an Krankheit.
Manche sterben spät an Schwäche.
Manche sind im Leben schon tot.
Manche haben sieben Leben.
Manche werden totgeboren.
Manche sterben täglich wieder.
© PP
Ich bin natürlich auch christlich erzogen und habe einen gewissen Respekt vor dem Leben verinnerlicht. Und wenn es mir selbst nicht viel bedeutet, kann ich meinem Leben immer noch einen Sinn geben, indem ich eine Gabe weiterentwickle, mir ein Ziel setze oder indem ich anderen Menschen helfe, dass sie es leichter haben.
Auf der anderen Seite kann ich mich trotz Empathie nicht wirklich in einen anderen Menschen hineinversetzen. Jeder Mensch ist anders und es mag Dinge zwischen Himmel und Erden geben, die ich nicht nachvollziehen kann. Deshalb bitte ich um Abbitte, wenn meine Worte etwas zu einseitig klingen. Wenn es mir schlecht geht, kommen mir auch so Gedanken, dass ich mir vorstelle und überlege, wie ich am Besten aus dem Leben scheiden könnte ohne zu Leiden.
Wie oft sah ich mich schon auf einer Brücke stehen und ins kalte dunkle Wasser unter mir schauen. Wie oft stellte ich mir alle Möglichkeiten vor, wie das dann wäre nach dem Sprung. Aber eigentlich verdränge ich das, rede nicht darüber und möchte ja auch ein Mutmacher sein, eine starke Hand, die anderen Halt bietet usw.
Manche sterben früh an Krankheit.
Manche sterben spät an Schwäche.
Manche sind im Leben schon tot.
Manche haben sieben Leben.
Manche werden totgeboren.
Manche sterben täglich wieder.
© PP
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ppaulchen,
Samstag, 26. Januar 2008, 05:20
Wollte mal schaun, wies hier weitergeht, ob es was Neues gibt oder nen ermunternden Kommentar. Jedenfalls hinterlass ich nen ganz lieben Gruß. Manche Frauen denken, ich wollte sie anbaggern, wenn ich so nett bin, aber das stimmt nicht: Ich bin immer so nett. Nur das mit dem Saubermannimage, das war ein kleiner augenzwinkender Scherz.
Wir kennen uns erst wenige Tage und haben kaum zwei Minuten miteinander geredet, sonst wüßtest du gleich, wann ich den Schelm raushängen lasse und wann ich eher ernst rede. Ich bin - so sagte mir einmal eine Kollegin - konventionell, aber mit Humor.
Lachen ist doch die beste Medizin und über deine spitzfindigen Satiren auf der Giftecke hab ich mich köstlich amüsiert. Du hast die Charaktere schön überzeichnet und karikiert, hat mir gut gefallen, zumal ich dachte, du seist eher etwas trockenen Gemüts.
Wir kennen uns erst wenige Tage und haben kaum zwei Minuten miteinander geredet, sonst wüßtest du gleich, wann ich den Schelm raushängen lasse und wann ich eher ernst rede. Ich bin - so sagte mir einmal eine Kollegin - konventionell, aber mit Humor.
Lachen ist doch die beste Medizin und über deine spitzfindigen Satiren auf der Giftecke hab ich mich köstlich amüsiert. Du hast die Charaktere schön überzeichnet und karikiert, hat mir gut gefallen, zumal ich dachte, du seist eher etwas trockenen Gemüts.
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lilith2,
Samstag, 26. Januar 2008, 23:02
Die Giftecke bringt mir fast noch mehr Spaß als die Lyrik hier. Aber ich brauche ziemlich lange, um mein Gift in Schriftform zu bringen. Aber es ist noch jede Menge Gift vorhanden.
Denke gerade nach, ob ich ein trockenes Gemüt habe, eigentlich live nicht, vielleicht nur im Schreiben.
Da hätte ich eine Idee, was hälst Du von einem kleinen Menschenkenntnis-Test? Allerdings ohne Auflösung. Du sagst mir mal, wie Du Dir mein reales Ich (hab ich auch noch, ich blog noch nicht so lange) vorstellst und ich teile Dir meine Vorstellung mit. Fänd' ich spannend.
Denke gerade nach, ob ich ein trockenes Gemüt habe, eigentlich live nicht, vielleicht nur im Schreiben.
Da hätte ich eine Idee, was hälst Du von einem kleinen Menschenkenntnis-Test? Allerdings ohne Auflösung. Du sagst mir mal, wie Du Dir mein reales Ich (hab ich auch noch, ich blog noch nicht so lange) vorstellst und ich teile Dir meine Vorstellung mit. Fänd' ich spannend.
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ppaulchen,
Sonntag, 27. Januar 2008, 09:01
In Beantwortung deiner Bitte:
Ich glaube, dass du mit großer Vorsicht zu genießen bist. Du musst einmal sehr erniedrigt worden sein, so dass du unterschwellig Aggressionen in dir trägst. Du weißt genau, welche Fragen du stellen musst, um Unmut zu sähen. Äußerlich gibst du dich arglos und friedliebend, aber innerlich gärt es in dir.
Ich bin mir nicht sicher, ob du überhaupt eine Frau bist. Du hast etwas Hartes in deinem Wesen, das immer irgendwie mitschwingt und mir Angst macht. Dein Kampfmittel ist der Hinterhalt und die Intrige. Deshalb auch etwa der anonyme Nick "Heinerich" oder "Hieronymus2".
Du typisierst gerne Menschen und schiebst sie in Schubladen, damit du es leichter hast, sie zu bekämpfen. Du bist kein warmer Mensch, der verzeihen und neu anfangen kann, immer treibt dich der versteckte, innere Hass. Was deine verschiedenen Blogs bewirken sollen ist mir unklar. Eigentherapie? Ein Ziel, das jetzt noch nicht sichtbar ist?
Ich will es einmal dabei belassen, ich glaub, da du es persönlich nehmen wirst, hast du genug zu knapsen.
PS: Ich hatte vergessen, dass du auch etwas Denunziatorisches in dir trägst. Du könntest Fahrkartenkontrolleur sein, googelst auch wohl gerne anderen hinterher ;-). Ich war mir lange unsicher, aber dein Kommentar als Heinerich in meinem Blog ist ein weiterer Beleg, der mich ermutigte, dies hier mal auf deine Bitte hin so zu schreiben. Sollte ich mich irren, bitte ich um Absolution, bin auch nicht Gott.
PS: Dass noch genügend Gift vorhanden ist - wie du oben selbst eingestehst - glaube ich dir gerne und ich glaube sonst nichts ungeprüft.
Ich bin mir nicht sicher, ob du überhaupt eine Frau bist. Du hast etwas Hartes in deinem Wesen, das immer irgendwie mitschwingt und mir Angst macht. Dein Kampfmittel ist der Hinterhalt und die Intrige. Deshalb auch etwa der anonyme Nick "Heinerich" oder "Hieronymus2".
Du typisierst gerne Menschen und schiebst sie in Schubladen, damit du es leichter hast, sie zu bekämpfen. Du bist kein warmer Mensch, der verzeihen und neu anfangen kann, immer treibt dich der versteckte, innere Hass. Was deine verschiedenen Blogs bewirken sollen ist mir unklar. Eigentherapie? Ein Ziel, das jetzt noch nicht sichtbar ist?
Ich will es einmal dabei belassen, ich glaub, da du es persönlich nehmen wirst, hast du genug zu knapsen.
PS: Ich hatte vergessen, dass du auch etwas Denunziatorisches in dir trägst. Du könntest Fahrkartenkontrolleur sein, googelst auch wohl gerne anderen hinterher ;-). Ich war mir lange unsicher, aber dein Kommentar als Heinerich in meinem Blog ist ein weiterer Beleg, der mich ermutigte, dies hier mal auf deine Bitte hin so zu schreiben. Sollte ich mich irren, bitte ich um Absolution, bin auch nicht Gott.
PS: Dass noch genügend Gift vorhanden ist - wie du oben selbst eingestehst - glaube ich dir gerne und ich glaube sonst nichts ungeprüft.
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lilith2,
Sonntag, 27. Januar 2008, 13:57
Na na, warum denn gleich so böse? Was Du so schreibst, könnte auch ein bißchen eine Eigendarstellung sein, findest Du nicht? Du hast schon diverse Blogs (Eigentherapie?) gehabt und auch diverse Namen.
Denunzieren heißt doch, wenn ich nicht irre, irgendwo hintenrum schlecht machen, oder? Das hat aber niemand getan. Lediglich darauf hingewiesen, daß sich das Warten auf Antwort nicht lohnt, wenn Du einmal verschwunden bist (stimmt das nicht?). Deine jetztige Identität hat niemand erwähnt, so sei beruhigt.
Es sind allerdings nicht alle so versiert im Internet wie Du und "hinterher googeln" würde ich vielleicht gern, kann es aber leider nicht. Es gibt nun mal auch Menschen, die zu zweit (oder zu dritt?) in einem Blog schreiben, bzw. auch mal Kommentare machen. Tja, trotz aller Boshaftigkeit habe ich Freunde und Kollegen, die sich an manchem beteiligen. Mal sehen, ob die meinen, daß die Charakteristik paßt (hoffentlich nicht).
Was Du schreibst ist ja fast so böse, wie das, was Frau Uferblume oder mark 793 (oder ein paar andere mehr) über dich geschrieben haben - aber nur fast -.
Ob ich ein Fahrkartenkontrolleur oder eine Fahrkartenkontrolleurin bin, darüber werde ich nachdenken.
Denunzieren heißt doch, wenn ich nicht irre, irgendwo hintenrum schlecht machen, oder? Das hat aber niemand getan. Lediglich darauf hingewiesen, daß sich das Warten auf Antwort nicht lohnt, wenn Du einmal verschwunden bist (stimmt das nicht?). Deine jetztige Identität hat niemand erwähnt, so sei beruhigt.
Es sind allerdings nicht alle so versiert im Internet wie Du und "hinterher googeln" würde ich vielleicht gern, kann es aber leider nicht. Es gibt nun mal auch Menschen, die zu zweit (oder zu dritt?) in einem Blog schreiben, bzw. auch mal Kommentare machen. Tja, trotz aller Boshaftigkeit habe ich Freunde und Kollegen, die sich an manchem beteiligen. Mal sehen, ob die meinen, daß die Charakteristik paßt (hoffentlich nicht).
Was Du schreibst ist ja fast so böse, wie das, was Frau Uferblume oder mark 793 (oder ein paar andere mehr) über dich geschrieben haben - aber nur fast -.
Ob ich ein Fahrkartenkontrolleur oder eine Fahrkartenkontrolleurin bin, darüber werde ich nachdenken.
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ppaulchen,
Sonntag, 27. Januar 2008, 19:03
Ich bin kein Bisschen böse. Du amüsierst mich sehr und ich bin ja auch immer froh, wenn ich was zu lachen habe. Das ist auch der Grund, warum ich dir offen geantwortet habe. Ich hätte mich ja auch dumm stellen und mal abwarten können, was du in deiner Unzurechnungsfähigkeit noch so für Intrigen strickst.
Ich verstehe dich manchmal einfach nicht und weiß nicht, wovon du sprichst. Warum musst du eine Frau U. und einen Herrn M. da mit reinziehen? Was geht denn dich eigentlich an, was die über wen reden? Hast du Langeweile? Es kann dir doch piepegal sein, wer was wo über wen redet. Und dann hättest du die genannten Personen ja auch bei mir denunziert, wenn ich der wäre, für den du mich hältst.
Du spielst Menschen gegeneinander aus, hältst dich dabei anonym zurück und genießt deine sadistische Neigung aus der Ferne. Offiziell tust du natürlich freundlich, lobst die Leute. Warum musst du auf die Seite von diesem armen cjn und ihm längst Vergangenes erneut vorsetzen? Hat er nicht genug Probleme mit sich selbst? Hast du da kein Mitleid? Ist cjn kein Mensch für dich? Und warum machst du da Sheridan hintenrum schlecht, obwohl du es oben abstreitest? Lügnerin.
Ich sage dies alles ohne Verbitterung, weil du ja mich nicht triffst, sondern nur dich selbst. Alles Eigentore. Und ich sage es ganz höflich - auf meine mir eigene charmante Art - ohne jegliche Beleidigung. Sei froh, dass ich so eine gute Kinderstube habe. Andere, die auch schon hier waren, würden anders reagieren. Du musst mir eigentlich dankbar sein.
Und noch ein Tipp: Fälle keine Urteile über Menschen, die du nicht kennst. Lass das Unruhestiften ohne Not. Mein Vertrauen ist verloren, aber merk es dir, falls noch einmal irgendwann jemand so nett und mit offenen Armen auf dich zugeht. Leb wohl, ich hoffe, du verstehst, dass die Bekanntschaft zwischen uns jetzt beendet ist.
Ich werde meine Entrys hier nicht löschen, weil ich das auch nicht gut fände. Aber wenn das andere machten, ist es nicht verboten und zudem nicht mein Problem. Ich bin nicht Gott und für alle Sünden der Welt zuständig, also bitte ich nocheinmal ganz freundlich um Ruhe.
Ich verstehe dich manchmal einfach nicht und weiß nicht, wovon du sprichst. Warum musst du eine Frau U. und einen Herrn M. da mit reinziehen? Was geht denn dich eigentlich an, was die über wen reden? Hast du Langeweile? Es kann dir doch piepegal sein, wer was wo über wen redet. Und dann hättest du die genannten Personen ja auch bei mir denunziert, wenn ich der wäre, für den du mich hältst.
Du spielst Menschen gegeneinander aus, hältst dich dabei anonym zurück und genießt deine sadistische Neigung aus der Ferne. Offiziell tust du natürlich freundlich, lobst die Leute. Warum musst du auf die Seite von diesem armen cjn und ihm längst Vergangenes erneut vorsetzen? Hat er nicht genug Probleme mit sich selbst? Hast du da kein Mitleid? Ist cjn kein Mensch für dich? Und warum machst du da Sheridan hintenrum schlecht, obwohl du es oben abstreitest? Lügnerin.
Ich sage dies alles ohne Verbitterung, weil du ja mich nicht triffst, sondern nur dich selbst. Alles Eigentore. Und ich sage es ganz höflich - auf meine mir eigene charmante Art - ohne jegliche Beleidigung. Sei froh, dass ich so eine gute Kinderstube habe. Andere, die auch schon hier waren, würden anders reagieren. Du musst mir eigentlich dankbar sein.
Und noch ein Tipp: Fälle keine Urteile über Menschen, die du nicht kennst. Lass das Unruhestiften ohne Not. Mein Vertrauen ist verloren, aber merk es dir, falls noch einmal irgendwann jemand so nett und mit offenen Armen auf dich zugeht. Leb wohl, ich hoffe, du verstehst, dass die Bekanntschaft zwischen uns jetzt beendet ist.
Ich werde meine Entrys hier nicht löschen, weil ich das auch nicht gut fände. Aber wenn das andere machten, ist es nicht verboten und zudem nicht mein Problem. Ich bin nicht Gott und für alle Sünden der Welt zuständig, also bitte ich nocheinmal ganz freundlich um Ruhe.
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ppaulchen,
Sonntag, 27. Januar 2008, 21:23
Au Weia ... eigentlich hast du Recht. Ich neige zur Übertreibung. Wenn du willst vergessen wir den unleidigen Vorfall.
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ppaulchen,
Sonntag, 27. Januar 2008, 22:10
Okay, auch wenn das kein Sprung in meine Arme ist ;-).
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