Mittwoch, 30. Januar 2008
Allein...
Aber seltener und seltener die Freunde werden,
deren Hände zu fassen uns sehnlichst verlangt.

Sophus Claussen (1865 - 1931)

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Ausdruck der Seele
Ich kann mir keinen Zustand denken, der mir unerträglicher und schauerlicher wäre, als bei lebendiger und schmerzerfüllter Seele der Fähigkeit beraubt zu sein, ihr Ausdruck zu verleihen.

Michel de Montaigne (1533-1593)

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Wenn Du vor mir stehst und mich ansiehst....
Wenn Du vor mir stehst und mich ansiehst, was weißt Du von den Schmerzen, die in mir sind und was weiß ich von Deinen. Und wenn ich mich vor Dir niederwerfen würde und weinen und erzählen, was wüßtest Du von mir mehr als von der Hölle, wenn Dir jemand erzählt, sie ist heiß und fürchterlich. Schon darum sollten wir Menschen voreinander so erfürchtig, so nachdenklich (...) stehen, wie vor dem Eingang zur Hölle.

Frank Kafka (1883 - 1924)

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